Fenstersicherung am Prüfstand

Kinderschutzprodukte

Immer wieder stürzen Kleinkinder aus geöffneten Fenstern, verletzen sich schwer oder sterben. In Österreich waren es im Jahr 2010 19 Kinder, von denen drei starben. Viele dieser Unfälle könnten sehr leicht durch das Anbringen von kindergesicherten Fensterverriegelungen verhindert werden. Eine Norm für diese Produkte wurde vom dafür zuständigen europäischen technischen Komitee (CEN/TC 398) unter dem Vorsitz des Leiters des Büros des Verbraucherrates (F.Fiala) auf der Basis eines Mandates der EU-Kommission ausgearbeitet. Sie wurde im Jänner 2013 veröffentlicht.

Das Komitee erarbeitete in der Folge zwei weitere Normen: eine betreffend kindergesicherte Fingerschutzvorrichtungen für Türen (EN 16654), welche dafür vorgesehen sind, das Verletzungsrisiko durch Quetschen der Finger von Kindern zu minimieren, wenn Türen geschlossen werden (2015 veröffentlicht) und eine andere über kindergesicherte Verriegelungsvorrichtungen für Schränke und Schubladen (EN 16948), welche den Zugang von jungen Kindern zum Inhalt von Schränken und Schubladen erschweren sollen (2017 veröffentlicht).

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