Tattoo auf dem Rücken einer Frau

Tätowierfarben

Der europäische Gesetzgebungs-prozess zur Beschränkung von Substanzen in Tätowierfarben und Permanent Make-up wurde von einigen Mitgliedsstaaten (Österreich und Dänemark) initiiert, welche im Jahr 2013 Gesetzesentwürfe für diese Produktgruppe notifizierten. Diese beruhten auf einer Resolution des Europarates wie auch die gesetzlichen Regelungen anderer Mitgliedsstaaten, die bereits früher solche Beschränkungen eingeführt hatten.

In weiterer Folge verlagerte sich die Diskussion auf die europäische Ebene und mündete schließlich im Dezember 2015 in den Auftrag der EU Kommission an die Europäische Chemikalien-agentur (ECHA), einen Beschränkungsvorschlag im Rahmen von REACH auszuarbeiten. Die REACH Beschränkung wurde schließlich im Dezember 2020 beschlossen. Sie stellt einen Fortschritt gegenüber dem Beschränkungsvorschlag dar, ist aber noch immer nicht voll zufriedenstellend. Auch die Gesamtdauer des Prozesses von etwa 7 Jahren kann nicht als leuchtendes Beispiel von effizientem Verbraucherschutz in der EU betrachtet werden.

In einer vom Verbraucherrat beauftragten Studie wurden zahlreiche Vorschläge zur Regulierung von Chemikalien in dieser Produktgruppe ausgearbeitet. Sie stellten die Grundlage für ein Positionspapier der europäischen Verbraucherorganisation ANEC dar, welches den Beschränkungsvorschlag der ECHA kritisierte.

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