WEICHMACHER IM SPIELZEUG - KurzfassungSeit 1996 hat der Verbraucherrat mehrere Studien zum Thema Freisetzung von Chemikalien aus Kunststoffen, die in Spielzeug Verwendung finden, in Auftrag gegeben sowie Diplomarbeiten und Dissertationen gefördert. Sie wurden in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien durchgeführt. Damals wurde schon vermutet, dass die beim Lutschen und Beissen von Kinderartikeln freigesetzten Mengen von Weichmachern über jenen liegen, die bei üblichen Prüfungen von Lebensmittelverpackungen ermittelt werden. In den Untersuchungen, bei denen praktische Lutschexperimente mit Studenten/innen durchgeführt wurden, konnte gezeigt werden, dass diese Mengen bis zu 25 mal höher sein können. Es handelte sich um die ersten derartigen Experimente weltweit. Grenzwerte
für Chemikalien in Spielzeug wurden in europäischen Normen
festgelegt. Der Verbraucherrat wurde ausgewählt, die
analytischen Methoden für den Bereich Weichmacher zu erstellen. Allerdings
decken die Normen nur einen kleinen Teil der möglichen Substanzen
ab. Verbraucherorganisationen fordern daher eine Verschärfung der
chemischen Anforderungen in der europäischen Spielzeugrichtlinie. |
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