Kinderhochstühle

Der Verbraucherrat hat sich mehr als 10 Jahre um die Sicherheit von Hochstühlen für Kinder bemüht. Insbesondere ging es dabei um die Verhinderung des vorwiegenden Unfallmechanismus — Kinder stehen auf, verlieren das Gleichgewicht und fallen dann herunter — durch entsprechende Sicherung der Kinder. Dafür gibt es entweder Gurte (die allerdings nur helfen, wenn sie auch angelegt werden) und das sogenannte „passive Sicherheitssystem“. Bei letzterem verhindern kleine Löcher für die Füße und ein kurzer Abstand zwischen Rückenlehne und vorderer Begrenzung, dass die Kinder aufstehen (und abstürzen) können. Die im August 2012 publizierte europäische Norm enthält die entsprechenden Anforderungen.