FEUERZEUGE - Kurzfassung

Schwere Sicherheitsmängel bei Einwegfeuerzeugen konnten bei einem Test festgestellt werden, welche der Verbraucherrat gemeinsam mit dem Verein für Konsumenteninformation durchgeführt hat. Die Studie wurde von ANEC, der europäischen Organisation zur Vertretung von Konsumenteninteressen in der Normung, mitfinanziert.

Stichflammen bis zu 30 cm Höhe, unzulässiges Flackern der Flamme, Bildung von Rissen bei der Fallprüfung sowie Gasverlust und Explosionen bei der Temperaturprüfung wurden beobachtet. Deutliche Mängel zeigte auch die ISO-Norm zum Thema Sicherheit von Feuerzeugen. Es ist dem Verbraucherrat in Zusammenarbeit mit weiteren Konsumentenorganisationen gelungen, eine Verschärfung dieser Norm zu erreichen.

Eigentlich sollten Einweggasfeuerzeuge in Europa längst kindersicher sein. In den USA ist dies bereits seit 1994 gesetzlich vorgeschrieben. Nach einem langen und schwierigen Prozess wurde zwar eine Europäische Norm im April 2002 angenommen, verbindlich vorgeschrieben wurden kindersichere Feuerzeuge jedoch erst im Mai 2006. Die Kommission hat unverständlicher Weise dem Druck von Herstellern, Importeuren und einigen Mitgliedsstaaten viel zu lange nachgegeben.

 
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