2011 09 21

Ergänzend zu der Studie betreffend "Chemische Anforderungen für Verbraucherprodukte" (siehe weiter unten) wurde vom Verbraucherrat eine zusätzliche Arbeit in Auftrag gegeben. Sie untersucht eine Reihe weiterer Produktgesetze hinsichtlich ihrer Abdeckung chemischer Risken in den folgenden Bereichen: Gasverbrauchseinrichtungen; pyrotechnischer Gegenstände; elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen; Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen; Medizinprodukte; Verpackungen und Verpackungsabfälle; Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen; einfache Druckbehälter; Sportboote sowie Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhänger. Diese Studie bestätigt die Schlussfolgerungen des vorherigen Forschungsprojektes - dass der derzeitige rechtliche Rahmen bezüglich Chemikalien in Produkten nicht ausreicht, um ein hohes Schutzniveau für Verbraucher und Umwelt sicherzustellen. Die Studie gibt es hier als PDF-Datei ("Chemical requirements for consumer products 2", 1509KB).

     
  2011 03 07 Eine neue Forschungsarbeit des Verbraucherrats behandelt das Thema Chemikalien in Verbraucherprodukten aus horizontaler Perspektive, identifiziert Mängel in der europäischen Produktgesetzgebung im Hinblick auf Chemikalien und skizziert mehrere Optionen zur Lösung des Problems. Die Studie untersucht kritisch die Chemikaliengesetzgebung (REACH) sowie eine Auswahl von Produktgesetzen betreffend allgemeine Produktsicherheit, persönliche Schutzausrüstung, Spielzeug, Bauprodukte, elektrische und elektronische Geräte und energiebezogene Produkte. Die Studie zeigt sehr klar, dass der derzeitige rechtliche Rahmen bezüglich Chemikalien in Produkten nicht ausreicht, um ein hohes Schutzniveau für Verbraucher und Umwelt sicherzustellen. Daher ist die Schlussfolgerung der Studie, dass ein neuer gesetzlicher Rahmen für Chemikalien in Verbraucherprodukten notwendig ist. Eine Ausweitung des Anwendungsbereiches der Richtlinie "umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte" (2009/125/EC) auf alle relevanten Verbraucherprodukte (energiebezugen oder nicht) und alle Umweltaspekte einschliesslich Chemikalien scheit die erfolgversprechendste Möglichkeit zu sein. Die Studie gibt es hier als PDF-Datei ("Chemical requirements for consumer products", 885KB).
     
  2010 04 15 Ein Folder beschreibt einige der wichtigsten gegenwärtigen und vergangenen Projekte des Verbraucherrats. Diese Broschüre gibt es hier als PDF-Datei ("Verbraucherschutz in der Normung", 1469KB).
     
  2009 11 20 Die Messung der Kundenzufriedenheit betreiben heute viele Unternehmen. Dass es dabei weniger um Kundenzufriedenheit als um Umsatzsteigerung geht, zeigt eine neue Studie, die im Auftrag des Verbraucherrates durchgeführt wurde. Den Bericht gibt es hier als PDF-Datei ("Kundenzufriedenheit - aus Verbrauchersicht", 188KB).
     
  2009 03 25 Eine neue Studie des Verbraucherrats zum Thema Brandschutz zeigt sehr deutlich, dass der Brandschutz im privaten Bereich unterentwickelt ist: bei ca. 2,0 - 2,5 millionen Bränden sterben in Europa pro Jahr 20 000 bis 25 000 Menschen. Ungefähr 80% davon passieren in privaten Haushalten. Es ist höchste Zeit, dass Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher ergriffen werden. Diese Arbeit, die neben einer ausführlichen Analyse des Unfallgeschehens zahlreiche Vorschläge für Verbesserungen enthält, gibt es hier als PDF-Datei ("Consumer fire safety: European and potential fire safety measures", 695KB).
     
  2008 10 21

Der Verbraucherrat organisiert am 21. Oktober in Brüssel in Zusammenarbeit mit europäischen Umwelt- und Verbraucherverbänden eine Konferenz zum Thema "Nachhaltiges Bauen - Kennzeichnung - Nutzeranforderungen". Ausgelöst wurde diese Veranstaltung durch europäische Normungsaktivitäten zum Thema "Umwelterklärungen für Produkte - Environmental Product Declarations - EPDs". Der Normentwurf prEN 15804 wurde von Verbraucherseite stark kritisiert und ihre Brauchbarkeit bezweifelt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Erfordernisse potentielle Nutzer an Umwelterklärungen stellen. Hier gibt es das Programm für diese Veranstaltung und die Präsentationen (8MB).

Dazu folgende Hintergrundinformation:
ANEC/ECOS Positionspapier zu ISO Normen Umweltmanagement
ANEC Studie zu Umwelterklärungen und Verbraucheranforderungen
ANEC Statement zu oben genannter Studie
Verbraucherrat Musterumwelterklärung für Innenanstrich "PAINTY"

     
  2008 03 25 In einer vom Verbraucherrat finanzierten Studie wurde eine Spezifikation für Fingerschützer ausgearbeitet. Diese Produkte schützen die Finger – vor allem von Kindern – vor Verletzungen, wenn Türen geschlossen werden oder aufgrund von Zugluft zufallen. Unfälle dieser Art gibt es häufig. Diese Arbeit gibt es hier als PDF-Datei ("Non-integrated finger protection – A background study and proposals of requirements and test methods", 737KB).
   
  2008 02 15

Der europäische Normentwurf prEN 15733 "Dienstleistungen von Immobilienmaklern - Anforderungen an die Dienstleistungen von Immobilienmaklern" ist auf heftige Kritik der Verbraucherorganisationen gestoßen. Auf ihre Anliegen (z.B. intransparente Kosten oder irreführende bzw. unrealistische Darstellungen von Immobilien durch Makler) ist der Entwurf nicht eingegangen. Der Mangel an klaren, normativen Vorgaben sowie Fehlen von Anforderungen hinsichtlich der bereitzustellenden Informationen sowie der Ausbildung von Maklern wurde besonders kritisiert. Der Verbraucherrat hat dem nationalen Spiegelkomitee eine umfassende Mängelliste übermittelt ("prEN 15733 Kommentare Verbraucherrat", 120KB).

     
  2008 01 29 Umwelterklärungen, Nachhaltigkeits- oder CSR-Berichte enthalten zwar viele Zahlen, die aber oft keine Bewertung oder Vergleiche zwischen Betrieben erlauben. Im Rahmen einer vom Verbraucherrat beauftragten Studie wurden die Bereiche Bankdienstleistungen, Zementproduktion und Textilien genauer untersucht. Es wurde klar, dass vergleichbare betriebliche Umweltindikatoren nur auf Subsektor-Ebene entwickelt werden können. Exemplarisch wurden Kernindikatoren für die oben genannten Bereiche entwickelt sowie ein allgemeines Verfahren zu deren Ableitung ausgearbeitet. Umwelt- und Verbraucherorganisationen fordern die Einbeziehung solcher Indikatoren bei der EMAS Revision. Diese Arbeit gibt es hier als PDF-Datei ("Comparable environmental indicators for companies", 895KB).
   
  2007 08 30

ISO veröffentlichte einen dritten Entwurf (WD3) der ISO 26000 "Guidance on social responsibility". In Österreich wurde dazu ein gemeinsames Positionspapier der Interessengruppen ArbeitnehmerInnen, NGOs und KonsumentInnen erarbeitet, in welchem dieses Dokument scharf kritisiert wird. Insbesondere wird der Mangel an Minimalanforderungen und die geringe Substanz sowie die schlechte Überprüfbarkeit der Empfehlungen, beklagt. Insgesamt kommen die Autoren des Positionspapieres zum Schluss, dass sich der Normentwurf gut für Marketingzwecke eignet aber kaum gesellschaftlich verantwortliches Handeln stimulieren wird. Die umfangreiche Kritik gibt es hier als PDF-Datei ("ISO 26000.3 comments AT C-L-NGO", 320KB). Die ISO-Dokumente gibt es unter folgender Adresse: http://www.iso.org/wgsr (dort zu N numbered document list, WD3 = N113)

   
  2006 10 27 In einem gemeinsamen Positionspapier haben die europäischen Umwelt- und Verbraucherorganisationen die Sinnhaftigkeit des EMAS-Systems massiv in Frage gestellt und verlangen eine substantielle Reform. Diese sollte umweltbezogene Leistungsanforderungen jenseits des gesetzlichen Minimums und verbindliche Indikatoren zur besseren Vergleichbarkeit der Unternehmen einbeziehen. Dieses Papier verweist u.a. auf die unten erwähnte Studie des Verbraucherrates. Das Dokument gibt es auf der Webseite von ANEC als PDF-Datei (http://www.anec.eu/attachments/ANEC-ENV-2006-G-047.pdf, 91KB).
     
  2006 05 22 Eine Studie zum Thema Alternativen zu Umweltmanagementsystemen wurde fertiggestellt. Umwelt- und Verbrauchergruppen hatten immer wieder kritisiert, dass diese Systeme wie EMAS und ISO 14001 prozessorientiert sind und keinerlei Anforderungen hinsichtlich der Performance enthalten. Ein Zertifikat sagt also gar nichts darüber aus, ob ein hohes Umweltschutzniveau erreicht wurde. Dieses ist nämlich vom Unternehmen frei wählbar. Die vorliegende Studie schlägt ein Set von Minimalanforderungen auf globaler Ebene vor, welches durch sektorspezifische Regeln auf höherem Niveau für Europa ergänzt werden soll. So könnte man EMAS in ein wirkliches Umweltzeichen für Betriebe umwandeln. Den Bericht gibt es hier als PDF-Datei ("Going beyond EMS", 624KB).
     
  2006 02 01 Eine am ÖTI (Österreichisches Textil-Forschungsinstitut) durchgeführte Untersuchung des Innenfutters von Kinderschihelmen zeigte, dass mehr als 50% der Produkte den Kriterien des Öko-Tex 100 Standards nicht entsprachen. Es wurden sogar sensibilisierende Farbstoffe nachgewiesen. Eine analoge Untersuchung von Nachtbekleidung bzw. Nachtwäsche brachte ein ähnlich schlechtes Ergebnis. Beide Prüfberichte gibt es hier als PDF-Datei ("Test report ski helmets", 1015KB und "Test report night wear and linen", 1328KB").
     
  2005 08 29 Der Verbraucherrat hat eine Studie in Auftrag gegeben, um eine zuvor entwickelte Methode zur Bestimmung von Weichmachern in der Praxis zu erproben. Es konnten die Ergebnisse der Validierung der vorhergehenden Studie bestätigt werden, wobei diesmal Spielzeugproben zum Einsatz kamen. Auf Weichmacher untersucht wurden 20 im Wiener Raum gekaufte Spielzeugproben. Bedenkliche Phthalate wurden in zwei Proben in höherer Menge gefunden. Diese Arbeit gibt es hier als PDF-Datei ("Plasticizers in toys: Method validation using toy samples and analysis of toys", 3267KB).
     
  2005 05 11 DI Dr. Franz Fiala, der Sekretär des Verbraucherrates, wird bei der ANEC Generalversammlung neuerlich für 2 Jahre als Vizepräsident bestätigt. ANEC ist die europäische Verbrauchervertretung in der Normung.
     
  2005 04 01

Durch das neue österreichische Produktsicherheitsgesetz (PSG 2004) wurde der Verbraucherrat und seine finanzielle Förderung endlich gesetzlich verankert. Bisher beruhte die Finanzierung nur auf einem Beschluss des Ministerrates aus dem Jahr 1990. Der entsprechende Paragraph lautet:

Verbraucherrat
§ 24 Der Bundesminister für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz hat eine effiziente und unabhängige Vertretung von Verbraucherinteressen in nationalen und internationalen Normungsgremien zu gewährleisten, insbesondere durch Förderung einer geeigneten Institution wie etwa dem beim Österreichischen Normungsinstitut eingerichteten Verbraucherrat.

Der Verbraucherrat ist darüber sehr erfreut und bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, sehr herzlich!

     
  2005 03 02 Eine neue Publikation des Verbraucherrates behandelt das Thema Vermeidung von Verpackungen. Im Gegensatz zur Europäischen Norm EN 13428, die keinerlei substantielle Anforderungen in dieser Beziehung enthält, wurden in früheren Studien des Verbraucherrates quantitative Kriterien zur Bewertung von Verpackungen entwickelt. Die vorliegende Broschüre ("Packaging waste", PDF-Datei 3638KB) illustriert diese Methode.
     
  2005 02 02 Die Neufassung der EN 1273 "Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Kinderlaufhilfen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren" wird mit knapper Mehrheit angenommen. Diese Norm, die von Verbraucherseite sehr begrüßt wird, wird zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit führen. Der Verbraucherrat hatte den Normentwurf ausgearbeitet.
     
  2004 10 19 Der Verbraucherrat präsentiert seine Studie betreffend grundlegende Umweltanforderungen an Textilien dem CEN SABE (beratender strategischer Umweltausschuss des CEN). In dieser Arbeit wird gezeigt, wie man solche Anforderungen aus Umweltzeichenkriterien und anderen Informationen ableiten kann. CEN SABE hat diese Arbeit in einer Resolution ausdrücklich gewürdigt. Allerdings scheint der Textilausschuss des CEN nicht geneigt, eine solche Norm zu erstellen. Die Studie gibt es hier als PDF-Datei ("Environmental baseline requirements for textiles", 856KB).
     
  2004 10 18 Das vom Verbraucherrat initiierte Projekt zur Integration von Umweltaspekten in Produktnormen (die Verbraucherrat Environmental Helpdesk) wird der dem CEN ENIS Team (Environmental Issues in Standards) vorgestellt und wird positiv aufgenommen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit einem holländischen Konsulenten (CREM) durchgeführt.
     
  2004 04 24 Die Referenzen zur EN 14059 "Dekorative Öllampen - Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren" und weiteren Normen wurden im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass bei ihrer Einhaltung davon ausgegangen wird, dass die Sicherheitsbestimmungen der Allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinie eingehalten werden. Das bedeutet, dass sie de facto verbindlich sind. Der Verbraucherrat hatte dieses Projekt geleitet (siehe unten).
     
  2004 03 11 Als gescheitert bezeichnete ANEC, die europäische Verbrauchervertretung in der Normung, die CEN Environmental Helpdesk (EHD) in einer Presseaussendung. Diese Einrichtung sollte zu umweltreundlicheren Produktnormen führen. Nach einer Studie der Verbraucherorganisation war die CEN EHD nicht in der Lage quantitativ und qualitativ überzeugenden Output zu liefern. Ihre tatsächliche Wirkung war marginal. Die Studie wurde vom Verbraucherrat angeregt und betreut.
     
  2003 07 15 Mit knapper Mehrheit wurde die europäische Norm EN 14375 "Kindergesicherte, nichtwiederverschließbare Verpackungen für pharmazeutische Produkte - Anforderungen und Prüfungen" angenommen. Sie erreichte 72% der gewichteten Stimmen (71% ist das Minimum). Die Verbraucherorganisationen hatten sich massiv für ihre Ablehnung eingesetzt.
     
  2003 07 01 Die Änderung 2 der europäischen Norm EN 71-4:1990 "Sicherheit von Spielzeug – Teil 4: Experimentierkästen für chemische und ähnliche Versuche" erscheint. Sie enthält Anforderungen und Prüfverfahren für Verschlüsse von Behältern für Chemikalien. Diese müssen nunmehr kindersicher sein. Die Norm beruht auf Vorschlägen des Verbraucherrates, der diese Änderung auch initiiert hatte.
     
  2003 06 03 DI Dr. Franz Fiala, der Sekretär des Verbraucherrates, wird bei der ANEC Generalversammlung als Vizepräsident bestätigt. ANEC ist die europäische Verbrauchervertretung in der Normung.
     
  2002 12 23 Ein Entwurf der Kommission für eine Richtlinie zum Thema "eco-design and end use equipment" (Umweltanforderungen für Geräte, die Energie verbrauchen) trifft auf heftige Kritik der Umwelt- und Verbraucherschützer. Das stark an Umweltmanagementsystemen orientierte Papier wird aufgrund des Mangels an substanziellen Anforderungen kritisiert. Ursprünglich sollten nur Elektro- und Elektronikgeräte behandelt werden (Entwurf EEE-Richtlinie). Auch dieses Papier wurde heftiger Kritik unterzogen.
     
  2002 12 06 ANEC, die europäische Verbrauchervertretung in der Normung, und auch der Verbraucherrat erheben Einspruch gegen einen Normentwurf, der Sicherheitsanforderungen für Scooter festlegt. Viele Unfälle werden durch die zu kleinen Räder verursacht. Diese zentrale Frage wurde aber von der zuständigen Arbeitsgruppe gar nicht berücksichtigt.
     
  2002 10 01 Die europäische Norm EN 71-4:1990 betreffend Chemiekästen wird verschärft. Die vom Verbraucherrat gewünschten Änderungen betreffend die Verschlüsse von Chemikalienbehältern wurden vom zuständigen Ausschuß akzeptiert. Sie müssen nun kindersicher ausgeführt werden. Die formelle Abstimmung wird eingeleitet.
     
  2002 07 23 Die europäische Normen EN 14059 "Dekorative Öllampen - Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren" wird angenommen. Ein großer Tag für den Verbraucherrat!
     
  2002 04 15 Bei der formellen Abstimmung erhält der Normentwurf prEN 13869 "Feuerzeuge - kindergesicherte Feuerzeuge - Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren" ein positives Votum. Die Verbraucherorganisationen haben sich sehr stark für diese europäische Norm eingesetzt. Zuletzt haben Importeure von Feuerzeugen aus dem fernen Osten versucht, die Verabschiedung der Norm zu verhindern.
     
  2002 02 15 Der europäische Normentwurf prEN 14059 "Dekorative Öllampen - Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren" wird dem CEN zur formellen Abstimmung übermittelt. Ein Vertreter des Verbraucherrates ist Vorsitzender der zuständigen europäischen Arbeitsgruppe. Ziel war die Verhinderung des Zuganges von kleinen Kindern zum Lampenöl, welches in geringer Menge zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen kann.
     
  2001 12 03 Das österreichische Fernsehsendung "Willkommen Österreich" berichtet über die Sicherheit von Feuerzeugen und die vom Verbraucherrat und VKI durchgeführte Studie.
     
  2001 11 29 Auf Initiative der dänischen Regierung fand eine 2-tägige Konferenz zum Thema "Neue Konzeption" statt. Von besonderem Interesse war die Frage, ob und unter welchen Bedingungen dieses Instrument im Umweltbereich angewendet werden kann. Vertreter von Verbraucher- und Umweltorganisationen haben einmal mehr Reformen des Normenwesens zur Stärkung öffentlicher Interessen gegenüber Repräsentanten der Industrie verlangt.
     
  2001 11 04 Das österreichische Radio-Konsumentenmagazin "Help" berichtet über die Webseite des Verbraucherrates.
     
  2001 10 01 Der Verbraucherrat feiert seinen 10. Geburtstag. Am 10. Oktober 1991 nahm das Sekretariat des Verbraucherrates am Österreichischen Normungsinstitut den Betrieb auf. Die konstituierende Sitzung des Verbraucherrates fand am 20. Dezember 1991 statt.
     
  2001 09 18 Unter der Führung des Verbraucherrates wurde die überarbeitete Fassung der europäischen Norm für Kinderlaufhilfen von einem kleinen Redaktionsteam erstellt und schließlich an die zuständige CEN Arbeitsgruppe zur Genehmigung weitergeleitet. Grundlage des neuen Textes ist der vom Verbraucherrat im Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstellte Projektbericht.