Neue Norm schützt Kinderfinger vor Quetschverletzungen

Quetschverletzungen bei Kinderfingern kommen sehr häufig vor, insbesondere bei schließenden Türen (absichtlich oder durch Luftzug). In Holland wurden 2011 beispielsweise rund 1900 behandelte Unfälle von Kindern bis 4 Jahre registriert. Abgesehen von Quetschungen können auch Knochenbrüche vorkommen.

Diese Unfälle können durch Fingerschutzprodukte, die an Türen angebracht werden, vermieden werden. Hier gibt es verschiedene Ausführungen, sowohl für die Scharnier- wie auch für die Schnallenseite.

Für solche Produkte gibt es nun die Norm EN 16654 “Kinderschutzprodukte - Vom Verbraucher anzubringende Fingerschutzvorrichtungen für Türen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren”, welche unter der Leitung des Verbraucherrates erstellt wurde. Bereits im Jänner 2013 war eine Norm betreffend kindergesicherte Verriegelungsvorrichtungen für Fenster und Balkontüren (EN 16281) erschienen, welche von demselben europäischen Normungskomitee ausgearbeitet wurde.